1994

Wie könnte es anders sein, die Schloßgarde stellte in ihrem Jubiläumsjahr ( 22 Jahre ) das Brühler Dreigestirn. Beim offiziellen Empfang im Rathaus wurde das Schloßgarde-Dreigestirn mit Prinz Lothar I. (Lothar Lersch), Bauer Peter (Peter Jubert) und Jungfrau Jocunda (Jochen Goldmann) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle drei stammten aus den Reihen des Herrenelferrates.

Unser Gardecorps Appell stand natürlich ganz unter dem Jubiläums-Motto: „22 Jahre Schloßgarde rut-wieß”. Der absolute Clou war der unnachahmliche und einmalige Auftritt von Käthe Laufenberg und Traudl Breidenbach. Die beiden „Eigengewächse” aus dem Damenelferrat, die in ihrem Sketch die Konfrontation der „feinen Dame” und einem listigen „Bauerntrampel” gekonnt darstellten, hatten die Lacher auf Ihrer Seite.

In der Galerie am Schloss wurde die 22-jährige Geschichte der Gesellschaft in Wort und Bild dargestellt. Die Ausstellung eröffnete Bürgermeister Wilhelm Schmitz mit unserem Dreigestirn.

Abschied nehmen mussten wir von den „Brühler Schloss Gardinchen”, die ursprünglich aus den Reihen der Schloßgarde hervorgegangen waren. Nach vierzehn Jahren hörte das weit über die Grenzen Brühl’s hinaus bekannte Männerballett auf zu tanzen.

Der Höhepunkt war natürlich wieder der Närrischer Elias. Die Schloßgarde nahm mit einer großen Abteilung, begleitet von unseren Freunden, der Hafengarde Oberwinter, erfolgreich am Brühler Zug teil. Gemeinsam trafen wir uns nach dem Zug im Schlosskeller. Dabei revanchierte sich die Schloßgarde mit einer Zusage zur Teilnahme am Rosenmontagszug in Oberwinter am Rhein.