1993

Schon zu Beginn der neuen Session bewies unsere Vorstands-Crew Mut zum Neuen. Ausverkauft war die erste Brühler Gemeinschaftssitzung in der Aula. “Mir setze en einer Bütt”. Lustig das Motto, zu der Schloßgarde und Löstige Kierberger 530 Jecke eingeladen hatten. Herrlich das Bühnenbild in den beiden KG-Farben rut-wieß und blau-gold. Einstimmiges Resümee: “Sollte man wiederholen”.

Nur wenige Tage später gelang das zweite Schloßgarde-Experiment. Prinzenführer Paul Kühl und “Ober-Hohn” Henning Krautmacher mussten von der Aula-Bühne anerkennend zugestehen, dass das Experiment der Schloßgarde, ihre traditionelle Damensitzung von Sonntag auf den Mittwoch zu verlegen, gelungen war. Der Grund der Verlegung war die Möglichkeit der Verpflichtung karnevalistischer Spitzenkräfte, die auf Einladung der Literaten Hans-Peter Breidenbach und Willi Arenz auch alle nach Brühl kamen. Am Ende waren sich alle einig: diese Sitzung sollte sich Brühl’s Damenwelt auch für 1994 fest vormerken.

Den Tanz in den Mai in unserer guten Stube, dem Brühler Hansa-Hotel, entwickelt sich von Jahr zu Jahr zum Renner außerhalb der Session. So war es auch in diesem Jahr. Tolle Stimmung, Wahl der Mai-Tollitäten, Tombola, Super-Buffet und eine große Schloßgarde-Familie, die ausgelassen in den Mai tanzte.

Die Presse schrieb am 08. September: Stell Dir vor, es ist Sommer und die “Räuber” spielen. Richtig. Mitten im Sommer hatten wir die bekannte Kölner Gruppe zu einem Konzert in’s Atrium der Erich-Kästner-Schule eingeladen. Karneval pur – 350 Gäste schunkelten und sangen zu den Klängen der “Räuber”. Wie meinte unser Präsident nach der Veranstaltung: ein Vorgeschmack auf unser Jubiläumsjahr.