1976

 

Was für ein Jahr. 

Immer mehr Mitglieder sah man in den rut-wießen Gesellschaftsjacken. Stolz präsentierten sich ganze Tischreihen in rut-wieß bei zahlreichen Brühler Karnevalsveranstaltungen.

Die Schloßgarde stellte mit Walter Feldhaus (Prinz Walter I.), Dieter Haupt (Bauer Dieter) und Günter Schallenberg (Jungfrau Gundi) das erste Schloßgarde-Dreigestirn. Unser Damentanzcorps bekam ein Tanzpaar. Ilse Küpper und Bernd Jansen vertraten mit unseren leckeren Mädchen aus dem Tanzcorps die Farben unserer Gesellschaft von Düsseldorf bis Mainz. Außerdem begleiteten sie unser Dreigestirn bei allen Auftritten. Prunksitzung und Herrensitzung wurden zu Höhepunkten der “rut-wieß-Tollitäten”. Die Prunksitzung wurde live vom Brühler Krankenhaus-Sender auf alle Stationen des Marienhospitals übertragen.

Auf der Jahreshauptversammlung wählte die Gesellschaft Helmut Weber zum Präsidenten, Utz Bornemann wurde Schatzmeister.

1976 ging das Amt des Senatspräsidenten von Helmut Vieten auf Klaus Mollenkott über.

Seit der Gründung wurde die Schloßgarde im Brühler Karnevalszug von ihrem Tanzcorps als Fußgruppe vertreten. 1976 hieß es für die Schloßgarde: “Dr’ Zoch kütt” und wir waren erstmals mit einem großen Prunkwagen im “Bröhlschen Zoch” vertreten. Durch die Ideen von Manfred Schmidt als künstlerischem Gestalter und der Mitarbeit vieler Helfer konnte ein origineller und sehenswerter Prunkwagen gebaut werden. Und vor dem Wagen marschierte unser Tanzcorps in seinen schmuc¬ken Uniformen. “Ein Traum in rut-wieß” schwärmte Präsident Helmut Weber damals.

Krönender Abschluss der Session wurde die Teilnahme unserer Gesellschaft an der Steubenparade in New York. 46 Schloßgardisten, darunter auch unser Tanzcorps, flogen am 26. Oktober 1976 nach Amerika. Präsident Helmut Weber, gleichzeitig Reiseleiter und Organisator, verschaffte der Schloßgarde in der Zugordnung einen Platz hinter dem Kölner Dreigestirn und den Blauen Funken. Die Reise war für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.